Donnerstag, 27. Feb 2014, 17:14 Uhr

Todesdroge Cannabis Gesetzgeber will Kiffen noch heftiger verbieten

Dramatischer Anstieg der Cannabistoten (weltweit)
Foto: nrp Dramatischer Anstieg der Cannabistoten (weltweit)

Nachdem die Zahl der Cannabistoten in jüngster Vergangenheit enorm in die Höhe geschnellt ist, zieht der Gesetzgeber nun Konsequenzen: Mit Nachdruck soll ein Gesetzesentwurf durchgesetzt werden, der den Besitz von Cannabis ganz besonders heftig verbietet.

Forscher konnten nun nachweisen, wie viele Tote die Droge Cannabis zu verschulden hat: Die Zahl ist enorm angestiegen, so enorm, dass ein prozentualer Anstieg mathematisch überhaupt nicht auszudrücken ist. Die „harmlose Hippiedroge“ scheint nun doch ein gefährliches Rauschgift zu sein, das nicht nur Tür und Tor zu allerlei harten Drogen öffnet, sondern auch noch extrem tödlich sein kann.

Aus diesem Grund reagierte der Gesetzgeber und plant nun, Cannabis-Besitz ganz besonders zu verbieten. Sollte das Gesetz verabschiedet werden, ist „Gras“, wie Junkies den Stoff nennen, nicht nur einfach verboten, sondern „ganz besonders sehr“ verboten, sowie nicht mehr einfach „nicht erlaubt“ sondern „überhaupt nicht mehr“ erlaubt.

Wer dann trotzdem mit dem harten Rauschgift erwischt wird, darf nicht mehr mit Nachsicht oder Ermessensspielraum rechnen. Die Polizei ist angewiesen, Cannabis-Konsumenten eindringlich ins Gewissen zu reden. Selbst vor einem mahnenden Zeigefinger soll nicht zurückgeschreckt werden. Sollte Rauschmittel sichergestellt werden, soll es „mit der vollen Härte des Gesetzes“ vernichtet werden, statt wie zuvor „ganz normal“.

cde

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