Donnerstag, 16. Jan 2014, 12:44 Uhr

Wegen Tiermord Militante Tierschützer machen Jagd auf Raubtiere

Auf diese mordenden Bestien haben es Tierschützer abgesehen.
Foto: Jay Aremac / Lizenz Auf diese mordenden Bestien haben es Tierschützer abgesehen.

Immer mehr militante Tierschützer treten in Jagdvereine ein. Stellten sich Anhänger der „Animal Liberation“-Bewegung sonst immer konsequent gegen den Jagdsport, steckt hinter dem Gesinnungswandel kaltes Kalkül.

Lange Zeit galten Jäger und der Jagdsport als Feindbild für militante Tierschützer. Umso überraschender, dass immer mehr der einstigen Feinde Mitgliedsanträge für Jagdvereine unterschreiben und aktiv auf die einst so verpönte Großwildjagd gehen. Doch weder steckt dahinter ein Gesinnungswandel, noch haben diese Tierschützer ihre Ideale verraten: Sie sind nur konsequent.

„Löwen, Hyänen, Krokodile – all diese sogenannten Lebewesen fügen anderen Schaden zu. Töten und fressen sie sogar. Oftmals auf bestialische und blutige Weise“ so Heiko H. (31). Der überzeugte Veganer erzählt von seiner Arbeit: „Letztes Jahr war ich mit befreundeten Aktivisten in Afrika, um uneinsichtigen Raubtieren das Handwerk zu legen. Wir stören ihre Jagd, versuchen uns zwischen sie und ihre Beute zu stellen. Einsicht kann man aber nicht erwarten, oft werden wir angegriffen – und dann wehren wir uns. Zur Not auch mit tödlicher Gewalt.“

Die Jagd auf Raubtiere, die anderen Tieren großes Leid zufügen, ist die letzte Konsequenz. Jahrelang wurde versucht, verschiedene Raubtiere in Zoos (Falken, Wölfe, Spinnen) von der Widerwärtigkeit ihrer Taten zu überzeugen, in dem ihnen Schockbilder aus Schlachtereien gezeigt wurden. Leider völlig ohne Wirkung und so „müssen wir mit Waffengewalt gegen das Abmetzeln vorgehen“, erklärt H. abschließend.

cde

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