Dienstag, 04. Mar 2014, 19:12 Uhr

Frei.Wild Italienische Band betrügt sich in deutsche Echo-Verleihung

Nicht Markus Lanz, trotzdem Italienische Lümmel mit schmierigen Frisuren.
Foto: Frei.Wild / Lizenz Nicht Markus Lanz, trotzdem Italienische Lümmel mit schmierigen Frisuren.

Das hat es noch nicht gegeben: Eine italienische Band gibt sich als deutscher Act aus und erschwindelt sich so eine Nominierung für einen der bedeutendsten Musikpreise des Landes: den Echo.

So weit ist es also schon gekommen: Ein paar schmierige Italiener singen ein paar völkische Texte auf stümperhaft dahingepolterter Musik, erschleichen sich so das Vertrauen leichtgläubiger und unterprivilegierter deutscher Teenager und schaffen, was keiner ausländischen Musikgruppe bisher gelungen ist: Sie wurden für den Echo nominiert – ausgerechnet als nationaler Act.

Die Band, um die es geht, nennt sich „Frei.Wild“. Wie dem Namen schon zu entnehmen ist, beherrschen die Italo-Lümmel nicht einmal die in Deutschland gültige Interpunktion. Damit noch nicht genug: Wo augenscheinlich die deutsche Fahne hochgehalten wird, schimmern in Wirklichkeit verklausulierte Beleidigungen des deutschen Volkes durch. So bezeichnen die wie Wilde angemalten „Musiker“ Deutschland als das „Land der Vollidioten“.

Der Sturm der Entrüstung ist mittlerweile so groß, dass die einzige jemals erfolgreiche und echt deutsche Band mit völkischem Liedgut den Entschluss fasste, sich wieder zusammenzufinden und die Bühnen des Landes zurückzuerobern: Die „Böhsen Onkelz“ haben genau so viel Probleme mit Rechtschreibung, kommen aber immerhin aus Deutschland – auch wenn Gerüchte besagen, dass einzelne Mitglieder ebenfalls ausländischstämmig sein sollen. Wenigstens nicht Italien!

cde

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