Mittwoch, 23. Oct 2013, 12:40 Uhr

Mehrmonatige Pause Tebartz-van Elst sammelt Bau-Ideen in Rom

Legt Wert auf Bling-Bling: Tebartz-van Elst
Foto: Medienmagazin pro / Lizenz Legt Wert auf Bling-Bling: Tebartz-van Elst

Der Papst gewährte dem Protz-Bischof Tebartz-van Elst eine Audienz. Das Ergebnis: Der Pfaffe darf im Amt bleiben und bekommt oben drauf noch ein paar Monate Urlaub. Die braucht er auch: In Rom gibt es viel Inspiration für neue Bau-Ideen.

Papst Franziskus hat endlich den Protz-Bischof Tebartz-van Elst empfangen, um mit ihm über die Verschwendungssucht beim Bau des Bischofshauses zu reden. Über die genauen Inhalte des Gespräches ist nichts bekannt, aus bischofsnahen Kreisen sickerte allerdings durch, dass Tebartz-van Elst im Amt bleiben wird. Aber nicht nur das: Der Bischof bekommt zusätzlich noch einen mehrmonatigen Urlaub, um in Rom genügend neue Ideen für seinen Prunkbau in Limburg zu sammeln.

Tebartz-van Elst zeigte sich vom Petersdom beeindruckt – bedauerte aber, dass man dafür zwar genügend Geld, aber leider keinen Platz habe. Stattdessen erwägt der Bauherr das Abtragen historischer Fassaden in der Altstadt von Rom, um diese in Limburg neu angeordnet wieder anzubringen. Ersten Schätzungen zufolge würde die kleine Extravaganz die Kasse des Bistums mit lediglich 5 Millionen belasten. Angesichts der bisherigen enormen Baukosten laut Tebartz-van Elst „lediglich Peanuts“.

Wie aus vatikaninternen Quellen berichtet wird, haben sich der Bischof und der Papst zusammen mit einer kleinen Delegation kirchlicher Schmeißfliegen die gestrige Apple Keynote gemeinsam angeschaut. Während der Papst mit solch weltlichem Schnickschnack nichts anfangen kann, war Tebartz-van Elst von den neuen iPads augenscheinlich begeistert. Gerüchte, dass die Fassade mit über 700 der Tablet-Computern zu einer interaktiven Hauswand gemacht werden soll, wollte das Bistum Limburg bisher nicht bestätigen.

cde

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