Donnerstag, 06. Feb 2014, 14:34 Uhr

EU-Erweiterung Arbeitserlaubnis bald auch für Immigranten aus Sachsen-Anhalt und Ruhrgebiet

Hier könnten bald noch weniger Menschen leben: Eines der dicht besiedeltesten Gebiete Sachen-Anhalts.
Foto: Tim / Lizenz Hier könnten bald noch weniger Menschen leben: Eines der dicht besiedeltesten Gebiete Sachen-Anhalts.

Die Entwicklung zu einem einigen und offenen Europa geht unvermittelt weiter: Nachdem bereits seit Jahresbeginn Bulgaren und Rumänen uneingeschränkte Arbeitserlaubnis zusteht, sollen schon bald auch EU-Bürger aus dem Ruhrgebiet und Sachsen-Anhalt in den Genuss dieses Privilegs kommen. Wie die NRP aus Brüsseler Kreisen erfuhr, soll dieses Vorhaben nun zügig in die Tat umgesetzt werden.

„Ein längst überfälliger Schritt, der hier nun vollzogen wird“, teilt uns irgendein Kommissionssekretär auf Anfrage mit. „Diese Länder sind nun schon so lange de facto EU-Mitglieder, dass es einfach nicht fair wäre, ihnen diese Tür nicht zu öffnen, wenn gleichzeitig Schmarotzer wie Griechen oder Spanier weiter durchgefüttert werden.“ Zwar beobachte man gewisse Probleme in den betroffenen Regionen weiterhin mit großer Sorge – vor allem in den Bereichen Bildung, Kultur und Menschenrechte gibt es nach wie vor große Defizite – man erhoffe sich aber einen positiven Schub durch die bessere Integration in die Staatengemeinschaft.

Experten erwarten durch die geplante Öffnung fortschrittliche Entwicklungen in den bisher rückständigen Gebieten. Sowohl eine spürbare Steigerung des Wohlstands durch mehr Bürger in Lohn und Brot, als auch progressive gesellschaftliche Veränderungen, kulturelle Öffnung und flächendeckende Etablierung europäischer humanistischer Werte werden prognostiziert. Und das trotz der nach wie vor orthodox gelebten RTL-Hörigkeit in weiten Teilen dieser Länder.

Doch es gibt auch einige kritische Stimmen: Vor ihrer jährlichen Klausurtagung in Berlin-Kreuzberg laufen sämtliche Migrantenverbände Sturm gegen die EU-Pläne. Von vielen als verzweifelter Versuch, sich der quasi nicht mehr vorhandenen gesellschaftlichen Relevanz zu überzeugen, meinen es die Gottesfürchtigen mit ihrem Widerstand offenbar ernst. „Hier wird überfremdenden Einflüssen Tür und Tor geöffnet“, so Bayram Luçuk, Pressesprecher der neugegründeten Skeptikerpartei „Alternative für Neukölln“ (AfN). „Mit Zuzug aus diesen Regionen hatten wir bisher nur Probleme, schon ohne die Arbeitnehmerfreizügigkeit. Massive Armutszuwanderung, Unwille zur Integration, in der Regel schlechte bis mangelhafte Ausbildung sowie das gravierendste Problem, der konsequente Widerstand, sich in hiesiger Sprache auf einem Mindestmaß verständigen zu wollen, sind nur die Spitze des Eisbergs“, so der gelernte Atomphysiker aus Albanien weiter. Ein Kollege des türkischen Kulturverbandes pflichtet ihm bei: „Wir können und wollen uns nicht unseren hart und/oder kriminell erarbeiteten Wohlstand von diesen Schmarotzern wegnehmen lassen. Wenn die ihre Großfamilien durchfüttern wollen, sollen sie das gefälligst mit ehrlicher Arbeit in ihren eigenen Ländern tun, Kriminelle und Betrüger haben wir hier selber schon genug.“

Auch erste Maßnahmen sollen auf der Klausurtagung diskutiert werden. So ist bereits von Einreiseverboten für registrierte Hartz-IV Empfänger die Rede, aber auch die jetzt schon herbeisarrazinte Explosion von Kriminalität und allgemeinem Sittenverfall will man mithilfe von Rasterfahndung, insbesondere nach stampferwadigen Leggingsträgerinnen und wurstgesichtigen Onkelz-Sympathisanten, aktiv bekämpfen, so ein Vorstandsmitglied der Bundestagsfraktion der Russenmafia gegenüber der NRP. „Wir bewegen uns da nur im Rahmen, den die EU-Gesetze uns ermöglichen“ heißt es dazu knapp und wodkaschwanger.

ete

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