Freitag, 12. Jul 2013, 11:26 Uhr

Friedrich bittet um Mitgefühl NSA-Agenten erleiden Nervenzusammenbruch

Kaum auszuhalten: Die Flut der durch Prism abgezapften, trivialen Daten ist für viele NSA-Agenten nicht mehr zu bewältigen.
Foto: Soon Van / Lizenz Kaum auszuhalten: Die Flut der durch Prism abgezapften, trivialen Daten ist für viele NSA-Agenten nicht mehr zu bewältigen.

Negative Reaktionen der Weltpresse, Anfeindungen von Politikern, Datenschützern & Bürgern und ein ehemaliger Kollege, der immer gepetzt hat wenn man mal zu spät gekommen ist oder auf dem Klo geraucht hat: NSA-Agenten stehen momentan unter derart enormer Belastung, dass reihenweise Krankmeldungen wegen Nervenzusammenbrüchen die Effizienz des Geheimdienst schwächen.

NSA-Agenten, die für die Auswertung der im Netz gesammelten Daten verantwortlich sind, leiden immer häufiger unter Nervenzusammenbrüchen. Einer internen Quelle zu folge, ist die Belastung durch mangelhafte Rechtschreibung, triviale Bildchen und pseudo-witzige Zeitgenossen die versuchen die NSA-Texterkennung anschlagen zu lassen so enorm, dass bereits zahlreiche Agenten ausgefallen sind. Es kursieren Gerüchte, dass einige Agenten sogar in eine geschlossene psychiatrische Einrichtung eingewiesen wurden, weil sie mehrere Stunden ungeschützt Katzenvideos ausgesetzt waren.

Innenminister Friedrich bittet nun in der Überwachungs-Debatte um Nachsicht und Mitgefühl für die NSA: „Was diese Frauen und Männer leisten ist fast schon übermenschlich. Stellen sie sich vor, sie müssten nicht nur zwei oder drei mal am Tag die vermeintlich lustigen Powerpoint-Präsentationen und Kettenbriefe von ihren ansonsten bis unter den Scheitel zugeknöpften Kollegen wegklicken, sondern diese lesen! Und das den ganzen Tag! Diese Belastung hält ein Mensch ohne jahrelanges Training nicht aus – und selbst die Profis von der NSA kommen dann und wann an ihre Grenzen“.

Zwischenzeitlich äußerte auch das Pentagon Kritik an der Prism-Überwachung. Vornehmlich wird bemängelt, dass die Menge an auszuwertenden Daten viel zu groß sei. Angeblich ist eine ganze Abteilung immer noch damit beschäftigt tausende Harlem-Shake-Videos auf versteckte Terror-Botschaften hin zu untersuchen.

cde

comments powered by Disqus