Dienstag, 19. Nov 2013, 13:06 Uhr

Gleichstellungswahn Linke will Frauenquote in Nationalmannschaft

Werden „unsere“ Jungs bald durch Mädels verstärkt?
Foto: Steindy / Lizenz Werden „unsere“ Jungs bald durch Mädels verstärkt?

Die Frauenquote ist auch nach der Wahl noch Thema. Nun empört die Linke mit einem neuen Vorstoß: Die SED-Nachfolgeorganisation fordert eine Frauenquote für die bisherige Herren-Fußballnationalmannschaft.

Bereits 2000 machten sich die Grünen zum Gespött der Fußballnation, indem sie eine Frauenquote für den Posten des Trainers der Fußballnationalmannschaft forderten. Nachdem die Frauenquote vor, während und nach der Wahl aber durch die Medien ging und geht, wirkt das Ganze wie eine legitime Forderung. Dafür sorgt die Linke nun mit einem neuen Einwurf für Gelächter: Eine Frauenquote für die Fußballnationalmannschaft – der Herren.

„Es ist doch ganz offensichtlich, dass die Nominierungskriterien geschlechtsspezifisch sind, das schlägt sich ja schon im Namen nieder“, so Rüdiger Sagel, Verwirrungsbeauftragter der Linken. „Wenn eine Frau die selbe oder sogar eine bessere Leistung als ein männlicher Kandidat bringt, dann muss ihr der Vorzug gegeben werden.“

Die Linke fordert, dass wenigstens 25 % des Kaders aus Frauen besteht, davon dürfen maximal 15 % dauerhaft auf der Ersatzbank sitzen – bei einem Frauenanteil von derzeit 7 % ein noch weit entferntes Ziel. Weiterhin soll entweder der Posten des Mannschaftskapitänes oder des 1. Torwartes mit einer Frau besetzt sein – Philipp Lahm würde hier allerdings auch schon als Frau gelten.

cde

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