Montag, 02. Sep 2013, 15:06 Uhr

Rote Karte für Raab DFB untersagt übermäßigen Einsatz von Fußball-Metaphern

Stefan Raab: Darf keine Fußball-Metaphern mehr benutzen.
Foto: Daniel Kruczynski / Lizenz Stefan Raab: Darf keine Fußball-Metaphern mehr benutzen.

Der Pro7-Moderator Stefan Raab, bissigster Interviewer beim Mediengleichschaltungs-Kanzler-Duell, erntete nach dem Derby zwischen Angela Merkel und Peer Steinbrück herbe Kritik aufgrund zahlreicher Fußball-Metaphern. Der DFB untersagte gar den exzessiven Einsatz vor allem in politischen Diskussionen.

Das Duell vor ausverkauftem Hause, welches selbst wenig Spannung und nur uninspirierte Antworten bot, wurde am Spielfeldrand neben Raab noch von Maybrit Illner, Anne Will und Peter Klöppel gepfiffen. Die Übertragungsrechte gingen an die ARD, den ZDF, RTL und Pro7 und fesselte somit ganz Politdeutschland vor dem Fernseher.

Nach dem Derby dann der Platzverweis: Dem Weltklasse-Entertainer und Pro7-Moderator Stefan Raab wurde vom DFB untersagt, künftig mit Fußball-Metaphern um sich zu schmeißen. Raab setzte beim Endspiel zur Bundestagswahl auf eine bissige Fragetaktik, obwohl in der zweiten Gesprächshälfte der Druck deutlich nachließ, konnte die Verteidigung Steinbrücks die Angriffe nur hölzern Abwehren.

Das DFB-Sportgericht verurteilte Raab neben der Unterlassung von Fußball-Vergleichen auch zu 7 Heimspielen vor leeren Rängen. Von einer Spielsperre wurde abgesehen.

cde

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