Mittwoch, 12. Feb 2014, 13:49 Uhr

Gene, nein Danke Grüne stellen ersten komplett genfreien Mais vor

Bereit zur Ernte: Ein ganzer Acker des genfreien Mais.
Foto: Roberto Verzo / Lizenz Bereit zur Ernte: Ein ganzer Acker des genfreien Mais.

Der böse Konzern Monsanto, mit Hauptsitz auf dem Todesstern, möchte in Europa auch Gen-Mais anbauen. Der ist laut Hersteller total resistent, mittellecker und nicht für eine Wiederaussaat geeignet. Das finden die Grünen nicht gut, gar doof und stellen eine Alternative vor: Der erste, komplett genfreie Mais.

Gene sind schlecht. Da sind sich alle einig. Unter anderem werden Dummheit, verschiedene adipöse Erkrankungen und die Neigung zu Sucht durch Gene verursacht, weshalb die Grünen die Initiative „Gene, nein Danke“ ins Leben riefen. Unerwartete Unterstützung kam von Seiten der CDU/CSU, als bekannt wurde, dass Homosexualität und dunkle Hautfarbe ebenfalls durch Gene verursacht wird. Einzig die AfD bittet noch um etwas Zeit für eine Stellungnahme, man habe noch nicht verstanden, um was es geht.

Von den Grünen in Auftrag gegebene Studien belegen: Der modern lebende Mensch ist bereits extrem genbelastet. Um dem entgegenzuwirken, entwickelten Forscher im Auftrag eine Mais-Sorte, die absolut kein einziges Gen enthält. Mit bloßem Auge kaum erkennbar, unterscheidet sich das Endprodukt nicht nur in Form und Farbe, sondern vor allem im Geschmack: „Genloser Mais schmeckt nach dem, was man sich grade wünscht. Egal ob Himbeereis oder Brathähnchen. Wer will, kann sich auch einfach Genmais vorstellen“, so Dr. Husenberg, maßgeblich an der Entwicklung des genlosen Mais beteiligt.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Genmais keine gefährlichen und dickmachenden Kalorien enthält. Das lässt Kritiker aufhorchen. Darth Grant, hohes Mitglied des Monsanto-Imperiums mahnt zur Vorsicht: „Die Langzeitfolgen von genlosem Mais sind noch nicht ausreichend erforscht, um das Produkt einfach so auf den Markt zu lassen“ kurz bevor er sich in seine Regenerationskapsel zurückzieht.

cde

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