Montag, 13. Jan 2014, 13:39 Uhr

Nach heimlichen Preisabsprachen Brauereien dürfen Bußgeld in Bier bezahlen

Heimliche Bierpreiserhöhungen: Eine ganz miese Nummer!
Foto: total 13 / Lizenz Heimliche Bierpreiserhöhungen: Eine ganz miese Nummer!

Sechs Brauereien haben heimlich Absprachen getroffen und so den Bierpreis in die Höhe getrieben. Das ergaben Ermittlungen des Bundeskartellamtes. Das Bußgeld in Höhe von 106,5 Millionen Euro dürfen die Brauereien allerdings in Naturalien zahlen.

Insgesamt sechs Brauereien haben sich heimlich abgesprochen und den Bierpreis künstlich in die Höhe getrieben. Das fiel zunächst niemandem auf. Erst als die Alkoholiker-Lobby aufmerksam wurde, weil die Ausgaben zur Suchtbefriedigung immer höher stiegen, trat das Bundeskartellamt auf den Plan.

Fünf der Sechs Brauereien wurden zu einem Bußgeld verdonnert: Insgesamt 106,5 Millionen EUR müssen Bitburger (naja …, Anm. der Red.), Krombacher (pfui, Anm. der Red.), Veltins (geht so, Anm. der Red.), Warsteiner (sachma?! Anm. der Red.) und Barre (wer? Anm. der Red.) zahlen. Einzig Beck´s (ach das ist Bier?! Anm. der Red.) kommt als „Kronzeuge“ noch einmal ungeschoren davon. Hinter vorgehaltener Hand heißt es, im ganzen Bundeskartellamt gibt es keinen Beckstrinker.

In einem ähnlich gelagerten Fall werden die Mineralwasserhersteller Früh, Gaffel & Reissdorf ebenfalls zu einem Bußgeld von 20,2 Millionen Euro verurteilt. Hier fanden ebenfalls geheime Absprachen statt. Die Hersteller dürfen aber „auf keinen Fall“ in Naturalien bezahlen.

cde

comments powered by Disqus